Die Blumenwiese des Projekts Kinder & Natur in Untergriesheim leuchtet auch dieses Jahr in vielen Farben

Seltener Greifvogel zu Gast - Pressebericht vom 1.2.21 in der Hohenloher Zeitung

Pressebericht in der Hohenloher Zeitung.
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Projekt: Kinder & Natur

Projektleiter: Thomas Kemmel

Im vergangenen Jahr 2019 konnte das Projekt in der Grundschule Höchstberg-Untergriesheim sowie in der Grundschule Herbolzheim Fuß fassen. Gemeinsam mit den Schulleitungen und den Lehrkräften wurden Themen und Inhalte zusammengestellt, um einen lebendigen Unterricht in und mit der Natur zu gestalten. Bilder und Filmaufnahmen ergänzten das Material.  Dazu habe ich aus unserer Region rund um Bad Friedrichshall Tiere und Pflanzen mit der Kamera in TV-Qualität gedreht und dokumentiert, um damit unsere “Wilde Heimat” ins Klassenzimmer zu bringen. Die Julius Würth Stiftung und der NABU haben dieses Projekt gefördert. Beim Neujahresempfang der Stadt Bad Friedrichshall 2020 wurde mein zehnminütiger Kurzfilm mit Begeisterung aufgenommen.

Meine Intention ist es, den Theoretischen Unterricht in den Grundschulen mit abgestimmten Lehrfilmen aus der direkten Umgebung der Kinder mit den Lehrplänen zu verknüpfen.  In Zeiten des Artensterbens, vor allem des Insektensterbens (bis zu 80% in den letzten 35 Jahren), kann es nur unser Ziel sein, bei den Kleinsten die Begeisterung für die Natur zu wecken um hier wieder eine Sensibilität als Voraussetzung zum Schutz zu erreichen, denn nur was ich kenne, das kann ich auch schützen.

Das Projekt wird mittlerweile nicht nur in den Printmedien positiv aufgenommen. Auch das Fernsehen ARD/SWR hat einen Tag lang meine Pirsch mit der Kamera festgehalten. In der Landesschau BW sowie in der Sendung “Natürlich” wurde berichtet.  Im Studio von SWR 4 war ich bei Hartmut Österle zu Gast, kurz darauf auch bei Radio Ton um das Thema “Kinder und Natur” den Hörern näher zu bringen.

Die Begeisterung bei den Grundschulkindern ist groß und so mancher von den Erwachsenen staunte, was wir in unserer Region für Naturschätze vor unserer Haustüre haben. In diesem Projekt steckt natürlich viel Arbeit: Besprechungen mit den Lehrkräften, Vorbereitung für den Unterricht (für einen Kurzfilm von 10 Min. benötigt man ca. 2-3 Wochen am Schnittcomputer mit Bild und Ton Verarbeitung) sowie die Unterrichtsdurchführung und Nachbereitung.  Auch in Zeiten von Corona können wir uns an der Natur vor unserer Haustüre erfreuen. Biber, Wasseramsel, Eisvogel und die viele Insektenarten sind weiterhin aktiv und liefern mir das Bildmaterial für die Nach-Corona-Zeit.   Mit der Grundschule Untergriesheim wurde über den Winter das Thema “Wildblumenwiese” geplant und für den Unterricht aufbereitet. Leider ist die Umsetzung in der Natur momentan nicht möglich, aber unserer Forscherfeld in Untergriesheim (in Zusammenarbeit mit NABU und Kultur- und Heimatverein Untergriesheim) leuchtet bereits wie ein Hoffnungsschimmer in diesen dunklen Zeiten.

Vom Anlegen der Wiese ....
Vom Anlegen der Wiese ....
                                                         ...bis zum farbenfrohen Blütenmeer.
...bis zum farbenfrohen Blütenmeer.

Die Wildblumenwiese bleibt unser Schwerpunktthema, denn bis zu 3500 Tierarten und 1500 Pflanzenarten finden darin einen Lebensraum. Jeder Bürger kann in seinem eigenen Hausgarten mithelfen, auch auf kleinsten Flächen kann uns die Natur erfreuen. Öffnen Sie die Augen bei Spaziergängen und schauen Sie auf die Schätze am Wegesrand.

 

Wenn Sie etwas Besonderes  entdecken, freue ich mich über einen Kontakt mit Ihnen: thomaskemmel@t-online.de.

 

Im Mai sind u. a. Hirschkäfer, Maikäfer wieder schön zu beobachten. Vielleicht erinnert sich so mancher an seine Kindheit, als er mit dem Schuhkarton auf den Maienkäferfang losgezogen ist, wie es schon Reinhard Mey so schön besungen hat.

Im März 2012 startete die "Waldkindergruppe" unter Leitung von Waldpädagogin Andrea Maier im Kocherwald. Nach vielen schönen, lehrreichen Treffen im Kochwald übernahm Albrecht Roloff die Leitung. Leider mussten die monatlichen Treffen aus persönlichen Gründen eingestellt werden. Da es der Ortsgruppe leider nicht möglich war, eine neue Kindergruppenleiterin bzw. einen Leiter zu finden, musste die Waldkindergruppe endgültig aufgelöst werden.

Erfreulicherweise rief NABU-Mitglied Thomas Kemmel 2019 das Projekt "Kinder & Natur" ins Leben (siehe Bericht oben).

Spuren im Schnee

Trotz frostiger Temperaturen ging es am 24. Januar wieder in den Kocherwald. Auf dem verschneiten Waldboden konnten wir uns auf die Suche nach Tierspuren machen. Tatsächlich haben wir auch einige gefunden, wie z. B. von Hasen, Rehen und Marder. Natürlich gab es auch jede Menge Hundespuren.

 

An abgesägten Bäumen haben wir durch Zählen der Jahresringe das Alter ermittelt.

Weiter ging es dann zum Schachtsee. Auf der Wiese haben wir verschiedene Kooperationsspiele gespielt, wie z. B. "Sumpfmonster" und "Wildschweinjagd". Dadurch waren wir ständig in Bewegung und die Kälte war erträglich.

Mimikry - was ist denn das?

Damit Sie von Feinden nicht gesehen werden, können manche Tiere sich tarnen oder Warnfarben anlegen. Die Wespe zum Beispiel signalisiert durch ihre Farbe, dass sie gefährlich ist. Andere nutzen sie einfach, um nicht gefressen zu werden (z. B. die Schebfliege). Diese Fähigkeit sich anzupassen oder zu täuschen heißt "Mimikry".

 

Zur Veranschaulichung haben wir braune (=Käfer) und rote (=Wespen) Bonbons auf dem Waldboden gesucht. In einigen roten Bonbons waren jedoch nur Steine versteckt und in manchen tatsächlich die erwarteten Bonbons, als Schwebfliege getarnt, enthalten.

 

Aber auch heute kam die Action nicht zu kurz. Auf dem Niedrigseilelement "Low Buckets" durften wir Kinder uns an einer Art Schlinge oder Liane von einem Baum zum anderen hangeln.

 

Da Weihnachten vor der Türe steht, wurde zum Abschluss eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen.

 

Auf der Slackline von Baum zu Baum

Am 29. November übernahm Albrecht Roloff die Leitung unserer Waldgruppe. Nach einer kleinen "Kennenlern-Runde" war Koordination und Gleichgewichtssinn gefragt: Albrecht spannte die Slackline zwischen zwei Bäumen und jedes Kind versuchte, sich so lange wie möglich auf dem Band zu halten. Kleine Hilfestellungen gab es auch von Doris, welche als zweite Betreuerin die Gruppe begleitete.

Wir beschäftigten uns auch mit dem Verhalten der Tiere im Winter. So legen z. B. Eichhörnchen Vorräte an. Wir schlüpften in die Rolle dieser niedlichen Tiere und versteckten jeweils 5 Eicheln an verschiedenen Plätzen. Beim anschließenden Suchen mussten wir feststellen, dass nicht alle Eicheln wiedergefunden wurden. Das passiert den echten Eichhörnchen natürlich auch manchmal und sie bleiben leider hungrig.

Zum Schluss haben wir noch eine Geschichte zum Thema "Feuer und Haustiere" gelesen:

Wie wilde Tiere durch das Feuer zu Haustiere wurden.

Wir backen uns eine Pizza

Im Oktober trafen wir uns nicht wie gewohnt im Kocherwald. Klaus Schön, Vorstand der NABU-Ortsgruppe, hatte bei unserem Eintreffen in seinem Garten bereits den großen Backofen angeheizt. Jedes Kind bekam Teig und konnte diesen nach seinem eigenen Geschmack belegen. Nach einer kurzen Backzeit duftete es lecker und jeder kleine Bäcker konnte seine Pizza genießen.

Am Ende dieses Treffens, welches wir auf dem naheliegenden Spielplatz ausklingen ließen, mussten wir uns von unserer langjährigen Gruppenleiterin Andrea Maier verabschieden. Ab November übernimmt Albrecht Roloff die Leitung. Ihn konnten wir bereits kennenlernen und freuen uns schon auf seine Ideen und Aktionen.

Andrea wünschen wir für die Zukunft alles Gute und bedanken uns für die vielen gemeinsamen Jahre ganz herzlich.

Igel herzlich willkommen ....

Sooo viel Laub!

 

Entsprechend der Jahreszeit gab es bei unserem Novembertreffen sehr viel Laub im Kocherwald. So nahmen wir uns die Blätter zum Thema und schichteten einen großen Laubhaufen auf. Vielleicht ist noch ein Igel auf der Suche nach einem Winterquartier und möchte gerne einziehen.

Als diese Arbeit erledigt war gingen wir los und suchten verschiedene bunte Blätter. Daraus haben wir tolle Blättermandalas gestaltet.

 

 

 


Der Herbst ist da!



Am 13. Oktober starteten wir ins neue Halbjahr. Es freut uns, dass wir ein paar neue Kinder begrüßen durften.

Leider mussten wir feststellen, dass das Waldsofa, unsere monatliche Anlaufstelle im Kocherwald, zerstört wurde!!! Wer macht so etwas? Also machten wir uns an den Wiederaufbau. Danach sammelten wir passend zum Thema "Herbst" verschiedene Früchte wie Eicheln und Kastanien. Jedes Kind bastelte sich eine schöne Kette.

Gemütliche Runde in finnischer Grillhütte

Nach der Sommerpause ging es am 22. September nicht wie gewohnt in den Kocherwald. Familie Heidinger hatte uns zum Grillen in ihre finnische Grillhütte eingeladen. Nach einem kurzen Fußmarsch erwartete uns bereits die "schnucklig warme" Hütte. So konnte jedes Kind sofort seine mitgebrachten Würste auf den Grill legen. Andrea hatte für Brotteig und Stöcke gesorgt. Jedes Kind konnte sein eigenes Stockbrot backen. Aus dem restlichen Teig wurde leckeres Fladenbrot gebacken. Natürlich gab es nach dem Essen noch reichlich Gelegenheit im Garten zu spielen.

Wir bauen eine Waldrassel

Für das letzte Treffen vor den Sommerferien am 14.7. hatte Andrea wieder eine tolle Bastelidee: Jedes Kind suchte sich eine kleine Astgabel. Mit einem großen Nagel und einem Holzhammer schlugen wir kleine Löcher in die mitgebrachten Kronkorken. Diese wurden auf Drah aufgefädelt und an dem Ast befestigt. So entstand ein tolles Insturment. Emily hatte noch eine kleine Überraschung dabei. In ihrer Becherlupe brachte sie uns einen Maikäfer mit, welchen sie im Kindergarten gefunden hatte.

Auf geht´s zu den Kaulquappen

Da das Wetter am 12. Mai schon sehr schön war, marschierten wir zum Schachtsee. Leider haben wir nicht sehr viele Kaulquappen gefunden. Trotzdem konnten wir einige in unseren Becherlupen genauer beobachten. Natürlich wurden die Tierchen danach ganz vorsichtig in die Freiheit entlassen. Viel Spaß machte auch das Plantschen im Bachlauf. In großen Bechern haben die kleinen "Hausfrauen" ganz eifrig Matschbrei angerührt. Da bekommt man doch richtig Lust auf den Sommer ....

Merkmale des Frühlings

Was sind die besonderen Merkmale des Frühlings? Diese zu finden ist für uns Kinder der Waldgruppe natürlich kein Problem. Ausgerüstet mit Lupendosen sammelten wir während unseres Treffens im Kocherwald am 14. April vorsichtig kleine Krabbeltierchen. Nachdem wir sie zusammen mit Andrea bestimmt hatten, wurden die Tiere natürlich wieder frei gelassen.  Außerdem haben wir gelernt, dass man für „Waldmusik“ keine richtigen Musikinstrumente braucht. Schon mit verschiedenen Ästen und Stöcken kann man tolle Musik machen.

Bald kommt der Osterhase



Am 10. März 2015 starteten wir in ins neue Halbjahr.

Da bereits vor unserem nächsten Treffen der Osterhase kommt, haben wir uns aus Moos kleine Osternestchen gebastelt. Aus Lehm konnten wir uns Eier formen und gleich ins Nest legen.

Es blieb noch genügend Zeit das Waldsofa zu erneuern.

Außerdem haben wir noch mit dem Bau eines neuen Tipis begonnen.




 

Draußen vom Walde komm´ ich her .....

Obwohl unser Dezembertreffen erst am 9.12. stattfand, hat der Nikolaus doch an uns Waldkinder gedacht. Wir staunten nicht schlecht, als wir an unserem Platz im Kocherwald einen Sack mit Geschenken fanden. Andrea las uns eine Geschichte über den Winterwald vor. Zum Abschluss schmückten wir noch für die Waldtiere einen Weihnachtsbaum mit Nüssen.

 

Früchte der Waldbäume

Am 14. Oktober beschäftigten wir uns mit den Früchte der Waldbäume: Eicheln, Kastanien, Bucheckern, usw. Bei einer kleinen Entdeckungstour durch den Wald sammelten wir Eicheln und Kastanien, um anschließend damit zu basteln.

Sommerferien sind überstanden - wir starten wieder!

Mit frischem Schwung starteten wir nach den langen Sommerferien. Am 23. September trafen wir uns wieder im Wald und erfuhren Lehrreiches über die Lebensweise der Eichhörnchen. Andrea spielte mit uns ein passendes Eichhörnchenspiel. Danach ging es mit Feuereifer an den Bau eines neuen Lagers. Sieht doch gut aus, oder?

Kann man Tannenzapfen sammeln?

Beim letzten Treffen vor der Sommerpause am 24. Juni beschäftigten wir uns mit dem Thema Nadelbäume. Wie sehen die Zapfen von Kiefer, Fichte, Lärche oder Tanne aus? Wir lernten, dass man ganze Tannenzapfen niemals auf dem Boden findet, da die Schuppen in der Zeit der Samenreife bereits am Baum auseinander fallen. In der Nähe unseres Waldplatzes fanden wir aber viele Kiefernzapfen zum Basteln. Reiht man sie auf einer Schnur auf, hat man ruck zuck ein Mobile gebastelt. Andrea hatte noch eine gute Idee: Legt man Papier an einen Baumstamm und reibt mit Wachsmalstifen darüber, bekommt man ein wunderschönes Kunstwerk.

Was krabbelt da im Wald?

Ausgesrüstet mit Becherlupen machten wir uns bei unserem Treffen im April auf die Suche nach kleinen "Krabbeltieren". Nach einem Abstecher zum Bachlauf am Schachtsee entdeckten wir auf dem Waldweg eine Blindschleiche. Es hat sich wieder einmal gezeigt: Augen auf beim Waldspaziergang!

Malen mit Erdfarben

Malen mit selbst hergestellten Erdfarben - geht das wirklich? Wir haben es probiert und es funktioniert tatsächlich. An verschiedenen Stellen im Wald suchten wir Erde und vermischten sie in kleinen Joghurteimern mit Wasser und etwas Kleister. Es entstanden verschiedenfarbige "Farben", aus denen wir schöne Bilder malt. So haben wir ein tolles Andenken an unser Treffen im Mai. Auch Baumstämme ließen sich wunderbar bemalen und beschriften.

Frühling im Wald

Am 18. März staunten wir, wie viele Planzen schon rings um unsere Waldsofa blühten: das weiße Buschwindröschen, die gelbe Schlüsselblume, das Scharbocks- und Wiesenschaumkraut (Blume des Jahres 2006). Ebenso leuchteten die violetten Blüten des Immergrüns und der Veilchen. Aber auch am Schachtsee gab es viel zu entdecken. Entlang des Ufers tummelten sich sehr viele Kröten. Im Wasser schwammen jede Menge große gallertartige Laichballen sowie lange Laichschnüre. Bestimmt können wir bei unserem nächsten Treffen schon Kaulquappen bestaunen.

 

Welches Tier bin ich?

Unser Februartreffen nutzten wir, um unser Lager bzw. unser Waldsofa weiter auszubauen. Nun haben wir einen großen Bogen am Eingang, der mit verschiedenen Materialen, die uns der Wald bietet, verziert ist. Außerdem teilten wir uns in zwei Gruppen auf und machten ein Gelände-Tierratespiel.

 

Wo kommt nur der Müll her ?

Unser Platz im Wald liegt abseits der großen Waldwege. Trotzdem finden wir immer wieder Müll. Wer macht das bloß? So haben wir bei unserem Treffen am 21.01.2014 eine ganze Tüte davon eingesammelt. Da wir wegen dem sehr schlechten Wetter nur wenig Kinder waren, durften wir uns Wanderstöcke schnitzen.

 

Blättermandalas und ein Waldstuhl

12. November - unser letztes Treffen im Jahr 2013. Das hielt uns aber nicht davon ab, für unseren Waldplatz noch eine neue Sitzgelegenheit zu bauen: einen Waldstuhl. Der ist so stabil, dass sogar zwei KInder darauf Platz nehmen können. Aus verschiedenen Blättern bastelten wir Blättermandalas. So haben wir für Zuhause ein schönes Andenken oder vielleicht sogar eine Geschenkidee für Weihnachten?

 

Ein flinker Waldbewohner - das Eichhörnchen

 

Oh je, ein typischer Regentag. Das macht uns Waldkinder aber gar nichts aus. Wir haben eine Matschrutsche entdeckt und natürlich sofort ausprobiert. Zuvor wollten wir beim Eichhörnchenspiel die Winterruhe nachempfinden. Sie wird unterbrochen, damit das putzige Tier sich seine Nüsse aus den Verstecken holen kann.

 

 

Würstchen und Stockbrot

 

Nach den Sommerferien trafen wir uns am 17.09.13 auf dem NABU-Grundstück bei der alten Kläranlage "In der Au". Freundlicherweise haben uns die Aquarienfreunde "Wasserstern e. V.", mit denen wir uns das Gelände teilen, ihre Grillhütte überlassen. Nachdem wir trockenes Brennholz gesammelt hatten, konnten wir über dem Feuer unsere Würstchen grillen und Stockbrot backen. Danach ging es an die Erkundung des Geländes. Wir haben versteckte Geheimgänge gefunden und konnten uns ein Geheimlager einrichten.

 

 

Farben des Sommers

 

Am 02.07.13 traf sich unsere Waldkindergruppe das letzte Mal vor den Sommerferien. Passend zur Jahreszeit haben wir uns die “Farben des Sommers” genauer angeschaut. Mit gebastelten Malerpaletten ausgerüstet durchstreiften wir den Wald auf der Suche nach Blättern, Blüten und Rinden. Jedes Kind klebte seine Fundstücke auf die Palette. Beim Betrachten  der kleinen Kunstwerke wurde uns wieder einmal bewusst, wie abwechslungsreich und vielseitig die Natur ist.

Riesenpilz und Kröte

Endlich hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten uns am 4.6.13 ohne Regenschutz auf den Weg in den Wald machen. Mit Becherlupen ausgerüstet suchten wir den Waldboden nach Tieren ab. Was man da so alles findet: Regenwürmer, Weberknechte, Asseln, eine Spinne mit Kokon, Florfliegen, Hundert- und Tausenfüßler, jede Menge Ameisen und Schnecken. Hendrik fand sogar zwei Kröten. Wir staunten nicht schlecht, als wir auf mehrere riesige Riesenboviste gestoßen sind, groß wie Fußbälle! Eifrig bauten wir uns noch ein neues Holztipi. Baumaterial gibt es seit den letzten Holzfällerarbeiten ja genügend. Das Klebrige Labkraut, welches auf großen Flächen im Wald wächst, konnten wir prima als Dekoration verwenden.

Suche nach Brennnesseln

Endlich Frühling! Bei unserem ersten Treffen im neuen Waldgruppen-Halbjahr am 7.5.13 stand eine Pflanze im Mittelpunkt: die Brennnessel. Nach einigem Suchen sind wir am Wegesrand fündig geworden. Andrea hat uns erklärt, dass sich sehr viele Tierarten von der Brennnessel ernähren. Da sie sehr gesund ist, nutzen sie auch die Menschen sehr gerne als Tee oder Salat. Das mussten wir gleich ausprobieren und haben einige Blätter gesammelt. Damit uns die mit Flüssigkeit gefüllten Brennhaare kein Jucken auf der Haut verursachten, haben wir Handschuhe benutzt. Zum mitgebrachten Vesper gab es dann selbstgemachten Brennnesseltee mit Honig. Zerdrückt man die Blätter, brennen sie nicht mehr und man kann mit dem Saft schöne Bilder malen.

Klettern im Regen

Pünktlich zum letzten Treffen in diesem Gruppenhalbjahr am 9.4.2013 begann es stark zu regnen. Gut ausgerüstet mit Regenschutz ging es ab in den Kocherwald. Als erstes haben wir das Gebiet rund um unser Waldsofa erkundet. Durch die Fällarbeiten der letzten Wochen liegen viele Baumstämme und Äste kreuz und quer – eine tolle Gelegenheit zum Klettern. Trotzdem hatten wir auch ein Auge für die kleinen Blüten der Frühjahrsblüher, die sich zur Zeit auf dem Waldboden ausbreiten: die weiße Blüte des Buschwindröschen, das gelbe Scharbockskraut, das violett blühende Immergrün und die bekannte gelbe Schlüsselblume. Zum Vespern liefen wir weiter zum Waldheim nach Jagstfeld. Dort konnten wir trotz anhaltendem Regen in Ruhe unser Essen auspacken und genießen. Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Halt bei der kleinen Kapelle und bei einigen Stationen des Trimm-Dich-Pfades.

Marsch zum Schachtsee

Schon von Weitem hörten wir die Motorsägen! Als wir am 5. März zu unserem Platz im Kocherwald kamen, sahen wir ganz in der Nähe die Waldarbeiter. Leider mussten wir aus Sicherheitsgründen diesen Bereich verlassen und entschlossen uns, Richtung Schachtsee zu marschieren. Eine gute Entscheidung: Eifrig wurden Angeln gebaut und ausprobiert. Auf der kleinen Insel konnten wir im Sonnenschein sitzen und ausruhen. Der Bach bot uns mal wieder gute Klettermöglichkeiten. Was stören da schon nasse Füße!

Die Jahreszeiten im Blick

Am 05.02.13 machte die Waldgruppe eine ganz neue Erfahrung: Viele Kinder hatten sich telefonisch wegen Krankheit abgemeldet und so kamen nur sechs Kinder zum monatlichen Treffen.

 

Warm eingepackt ging es in den Wald. Tatsächlich begrüßten uns einige Tongesichter, welche wir vor 4 Wochen an den Baumstämmen angebracht hatten. Wir sprachen über die Jahreszeiten, speziell natürlich über den Winter. Nach einigem Suchen fanden wir einige Pflanzen, die sich trotz der kalten Witterung ihren Weg durch den Waldboden gesucht hatten.

 

Gestärkt durch unser mitgebrachtes Vesper hatten wir noch viel Spaß beim Spielen im Wald. So kann ein umgestürzter Baumstamm prima als Klettergerüst genutzt werden.

Baumgesichter im Januar

Kaum hat das neue Jahr begonnen, trafen wir uns am 08.01.13 wie gewohnt am Waldrand. Mit einem großen Stück Ton ausgerüstet marschierten wir an unseren Platz im Kocherwald. Gleich zu Beginn schauten wir nach, ob die Tiere unser beim letzten Treffen ausgelegtes und ausgehängtes Futter gefressen haben. Tatsächlich war alles aufgefressen. Im Winter sehen die Bäume, besonders an trüben Tagen, ziemlich kahl aus. Das lässt sich aber ruck, zuck ändern: Mit dem mitgebrachten Ton verzierten wir mehrere Stämme. Innerhalb kurzer Zeit schauten uns aus allen Richtungen lustige Gesichter an. Hoffentlich begrüßen sie uns auch noch bei unserem nächsten Gruppentreffen am 05.02.13.

Danke an Frau Plückthun von der Heilbronner Stimme für den tollen Artikel. Wir haben uns riesig darüber gefreut.

 

Zum Lesen bitte anklicken.

Nikolaus im Wald

Am 4.12.12, unser letztes Waldkinder-Treffen in diesem Jahr, wartete eine Überraschung auf uns: Auf dem Waldsofa lag ein großer Sack, gefüllt mit leckeren Weihnachtsmännern aus Hefeteig. „Ja war denn der Nikolaus schon da?“ Obwohl wir seiner Spur durch den Wald gefolgt sind, konnten wir ihn leider nicht finden. Egal – geschmeckt hat es trotzdem. Nach dieser Stärkung erfuhren wir, wie die verschiedenen Tiere den Winter verbringen. Es gibt Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre. Viele Vögel verabschieden sich in den wärmeren Süden, andere Tiere sind den ganzen Winter weiter aktiv. Damit die Tiere im Kocherwald nicht Hunger leiden müssen, legten wir Hasel- und Walnüsse unter einen Baum und hängten Apfelstücke in die Äste. Mal sehen, was wir bei unserem nächsten Treffen am 8. Januar noch vorfinden werden.

Wie leben Igel?

Wird das Wetter halten? Nach einer längeren Regenphase traf sich unsere Waldgruppe am 6.11.12 ohne nass zu werden. Ausgerüstet mit Matschhose und Gummistiefeln marschierten wir zu unserem Waldplatz. Heutiges Thema war der Igel. Da diese stacheligen Tiere u. a. in Laubhaufen überwintern, trugen wir einen großen Berg aus abgefallenen Blättern zusammen. Igel können schlecht sehen, dafür umso besser hören und riechen. Ihre Nahrung erkennen sie mit der Nase. Um dies nachvollziehen zu können, machten wir mit verbundenen Augen ein “Riechspiel”. Danach bauten wir eifrig an unserem Tipi weiter und legten den Boden mit Moos aus. Wer wollte konnte Kastanien und Holzperlen auf Draht auffädeln und so schöne Ketten oder Anhänger basteln.

Waldgruppe mit Hund

Mit dem heutigen Treffen am 16.10.12 schlossen wir unser erstes Waldgruppen-Halbjahr ab. Und doch gab es eine Premiere: Andrea brachte zum ersten Mal ihre Hündin Lona mit. Brav begleitete sie uns durch den Wald und wurde mit vielen Streicheleinheiten belohnt. Unser Interesse galt aber noch einem anderen Tier: dem Eichhörnchen. Als hätten wir es bestellt, sprang eines dieser niedlichen Tiere direkt bei unserem Platz im Wald hoch oben von Ast zu Ast.

Da wir uns auch von der kalten Witterung nicht abschrecken lassen, treffen wir uns das nächste Mal wie gewohnt am 6. November.

NAJU-Jugend bei der Aktion “Querwaldein”

Nicht nur die Jüngsten erleben etwas beim NABU – auch für die Älteren wird etwas geboten. Unsere drei NABU-Jugendlichen der Ortsgruppe verbrachten das letzte Septemberwochenende im Wald bei Schöntal. Wie der Name der Aktion “Querwaldein” schon sagt: Quer durch den Wald führte der Kompass -immer der Nase nach- durch die faszinierende Welt des Waldes. Nachts schlugen sie ein einfaches Lager auf. Natürlich wurden keine Spuren hinterlassen und was sie brauchten, trugen sie im Rucksack mit sich.

 

Mitmachen kann jeder, eine Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Aktuelle Veranstaltungen und nähere Infos gibt es unter www.naju-bw.de.

Pizza backen und Turmfalken im September

Ausgerüstet mit leckeren Pizzazutaten trafen wir uns nach den langen Sommerferien am 18. September bei strahlendem Sonnenschein. Zusammen marschierten wir zum Grundstück der Familie Schön am Waldrand. Klaus Schön hatte bereits drei Stunden zuvor mit dem Heizen des Holzbackofens begonnen. Eine riesige Menge Teig wartete nun darauf zu kleinen Pizzen ausgerollt zu werden. Da im Ofen eine Temperatur von bis zu 300 Grad herrschte, waren die Pizzen in einer Minute fertig. Aus dem restlichen Teig formten wir Brötchen für zu Hause.

Als wir alle satt waren, kam Herr Werner Wacker von der nahe gelegenen Greifvogelpflegestation und erzählte Interessantes über die Turmfalken, die in der Station gepflegt werden. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Klaus Schön für die schweißtreibende Arbeit am Backofen und an Werner Wacker.

Tierraten beim Waldtreffen im Juli

Am 17. Juli 2012 trafen wir uns das letzte Mal vor den Sommerferien. Auch dieses Mal war das Wetter wieder perfekt, nachdem es die letzten Tage sehr oft geregnet hatte. Wir starteten gleich mit einem Tier-Ratespiel: Jedes Kind bekam am Rücken eine Tierkarte befestigt und suchte sich zwei Spielpartner. Nun wurden die Partner so lange befragt, bis das jeweilige Tier erraten wurde. Später erzählte uns Andrea etwas über das Eichhörnchen. Sie bauen Nester, die Kobel genannt werden und vergraben als Wintervorrat z. B. Nüsse. Beim nächsten Spiel versteckten wir wie die Eichhörnchen Nüsse im Wald. Ob auch alle wieder gefunden wurden?

Die Frösche- und Ameisentour im Juni

Am 26. Juni begannen wir unser monatliches Kindertreffen im Kocherwald mit einem Tierrätsel. Als alle Tiere erraten waren spielten wir das Fledermaus-Spiel. Hierzu grenzten wir das Spielfeld mit einem Seil ab. Ein Kind bekam die Augen verbunden und durfte die Fledermaus sein. Nun mussten so viele Nachtfalter (alle anderen Mitspieler) wie möglich gefangen werden. Als wir uns zum Vespern auf das Waldsofa setzten, bemerkten wir jede Menge kleine Frösche. Das war eine große Überraschung, nachdem wir ja beim letzten Treffen vergeblich nach Kaulquappen im Schachtsee gesucht hatten. Leider waren heute auch sehr viele Ameisen unterwegs. Einige waren ganz schön frech! Wer Lust hatte konnte aus Holunderästen und Perlen Ketten und kleine Männchen basteln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir haben eine schöne Erinnerung an den heutigen Nachmittag.

Waldgruppe war im Mai wieder auf Entdeckungstour

Am 15.05.12 trafen wir uns wie gewohnt und liefen gleich zu unserem Platz im Wald. Leider wurde das Natursofa seit dem letzten Treffen zerstört. Deshalb entschlossen wir uns, einen neuen Platz zu suchen. Auf dem Weg zum Schachtsee lernten wir, wie man mit dem Saft des Breitwegerichs Insektenstiche behandeln kann. Vergeblich suchten wir im Schachtsee nach Kaulquappen. Trotzdem hatte sich der Weg gelohnt, denn der Bachzulauf bot tolle Möglichkeiten zum Spielen. Die kleine Insel im See war der ideale Platz für eine Vesperpause. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und hielten Ausschau nach einem geeigneten Platz für das neue Waldsofa. Wir fanden eine schöne Lichtung und bauten mit vereinten Kräften. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wie im Flug verging die Zeit und wir mussten uns auch schon wieder auf den Heimweg machen.

Zweites Treffen unserer Waldgruppe

Am 17.04.12 war es wieder so wei:. 19 Kinder trafen sich bei schönem Sonnenschein am Treffpunkt beim Schnitzel-Charly. Gemeinsam marschierten wir zu unserem Platz im Kocherwald. Während uns Andrea Maier ein Naturrätsel stellte, machten wir es uns auf dem "Natursofa" bequem. Danach besprachen wir die Regeln, welche wir im Wald einhalten müssen.

 

Mit Becherlupen ausgerüstet suchten wir dann gemeinsam nach kleinen Waldtieren. Das war gar nicht so einfach. Aber schließlich konnten wir doch Ameisen, Regenwürmer, Tausend- und Hundertfüsser, Spinnen, Asseln, eine kleine Nacktschnecke und eine grüne Stinkwanze begutachten. Wir fanden aber auch einige bunte Ostereier. Ob die der Osterhase verloren hat? Natürlich haben wir uns auch mit dem mitgebrachten Vesper gestärkt. Wer wollte, konnte später aus Nussschalen bunte Marienkäfer basteln. Einige Kinder bauten in der Zwischenzeit an unserem Lager weiter. So hatten alle ihren Spaß!

Der Auftakt unserer neuen Waldgruppe war spitze!

Am 27. März 2012 um 14.30 Uhr ging es endlich los! Die neue NABU-Kinderwaldgruppe traf sich auf dem Parkplatz beim Schnitzel Charly und wollte die Natur erobern. Die 24 Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren wurden von Andrea Maier, Sozial- und Waldpädagogin, Werner Wacker und Horst Schulz begrüßt und Susanne Ludwig, unsere NAJU-Leiterin überreichte allen Kindern ein selbstgebasteltes Baum-Namensschild. Genauso wie Andrea Maier sich vorstellte, stellten sich alle Kinder vor und nannten ihr Lieblingstier im Wald: Eichhörnchen, Reh, Fuchs, Wildschwein, aber auch Wolf, Bär und Leopard. Der Leopard wurde von einem 5jährigen Jungen aus Südamerika genannt. Da kein Vogel bei der Vorstellungsrunde dabei war, ernannten die Kinder Horst Schulz zum Specht.

Andrea Maier hatte bereits im Vorfeld den Kocherwald erkundet und einen schönen Platz für die zukünftigen Nachmittage ausgesucht, den man nach einer kurzen Wanderung erreichte. Mit Begeisterung gingen die Kinder an die „Einrichtung“ des Platzes und begannen mit dem Bau eines Waldsofas, welches im Laufe der Zeit fertiggestellt werden soll. Bevor eine Vesperpause eingelegt wurde, bastelten die Kinder noch Moosnester, die mit Efeublättern, Eicheln, Fruchthüllen von Bucheckern und Blüten von Buschwindröschen ausgestaltet wurden. Das Fangspiel "Bäumchen wechsel dich" beendete den ersten Nachmittag.

 

Andrea Maier verabschiedete sich von zufriedenen Kindern, denen der Nachmittag gefallen hatte. Sie freut sich auf den nächsten NAJU-Waldgruppennachmittag am 17. April.

Nistkastenkontrolle am 22. Februar

Unsere NAJU und Paul Haag waren am 22.2.12 im Kocherwald und haben 40 Nistkästen entlang des Königsweg kontrolliert und gereinigt. An einigen Bäumen musste die Halterung frisch befestigt oder gar erneuert werden. Ein Kasten war völlig zerstört und konnte nicht mehr aufgehängt werden.

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